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Worum geht es in diesem Projekt?

Wasser ist für mich die perfekte Analogie für die Zeit, und meine Bilder spielen mit dem Wasser und der Zeit. Wasser liebt Bewegung, aber ebenso liebt es Erstarrung, die Übergänge von einem Zustand in einen anderen gelingen ihm ebenso elegant wie Wasser in Bewegung. Wasser ist dabei nicht nur unser wichtigstes Lebensmittel, sondern auch eines meiner Lieblings-Models.

Wir brauchen das Wasser, aber wir sind dem Wasser egal, und wir haben ein merkwürdiges Zeitempfinden. Wir hängen der Vergangenheit nach, grübeln und bedauern. Wir machen uns Sorgen um die Zukunft oder leben in Träumen von einer besseren Zukunft.

Dabei leben wir in genau demselben Moment wie das Wasser: immer nur in der Gegenwart, dem Zeitpunkt, in dem alle ausnahmslos alle Ereignisse stattfinden. Wir nehmen oft erstaunlich wenig von der Schönheit in der Gegenwart wahr. Wir übersehen leicht das Glück in der Gegenwart. Stattdessen jagen wir der Euphorie hinterher und schaffen uns damit oft genug neue Probleme.

Das Wasser war immer da, es ist Teil von uns. Es ändert sich ständig, ist nie gleich, aber immer in der Gegenwart. Weder ärgert es sich über Vergangenes noch kennt es Zukunftssorgen. Diese Ausstellung über Wasser ist eine Analogie und besteht aus 24 großen, dekorativen Bildern. Sie zeigen Wasser, Wellen, Wolken, Eis und Schnee, aber eben nicht nur.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das erste Ziel lautet, eine spektakulär schöne, sehr gut besuchte Ausstellung mit starker Resonanz in der Öffentlichkeit zu veranstalten und über schöne Bilder der Wasser-Analogie auch zum Nachdenken anzuregen. Wenn Menschen dadurch auf unser wichtigstes Lebensmittel aufmerksam werden und damit vernünftig umgehen würde es mich auch sehr freuen.

Wasser ist für alle da. Bilder von Wasser auch. Es gibt keine spezielle Zielgruppe. Wer als Kunstsammler etwas völlig Neues sucht oder sich einfach ein riesiges Bild einer schönen Welle in sein Wohnzimmer hängen will wird ebenso fündig wie jemand, der nur eine Postkarte, einen Katalog oder einen Kalender als Weihnachtsgeschenk braucht.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die praktischen Gründe:

Der Ausstellungsort, der Kunstverein Pengland in Mainz, ist sehr bekannt, sehr gut besucht – und sehr groß. Kleine Bilder gehen darin unter, große Bilder wirken darin einfach grandios. Ich muß also sehr große Bilder zeigen. Diese Bilder wirken vor allem dann, wenn man direkt vor einem riesigen Abzug steht.

Der Nutzen für den Supporter:

Die Bilder als Dankeschön sind dekorativ,auf hochwertigem Papier, signiert, und viel billiger als bei einem späteren Kauf.

Der Nutzen für Sponsoren-Supporter:

Die Ausstellung wird durch intensive Werbung über alle Kanäle und den „Wassermarsch“-Event voraussichtlich sehr gut besucht werden. Ein Dankeschön in Form einer Nennung des Supporters wird dementsprechend stark wahrgenommen. Es werden natürlich nur Supporter genannt, die genannt werden wollen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ich will mit diesem Crowdfunding-Projekt nur einen Teil meiner Gesamkosten vorfinanzieren – insgesamt kostet der Spaß mich etwa 5.500 Euro, davon würde ich gerne 2.500 Euro hier erreichen.

1. Die Hauptkosten dieses Projekts sind die enorm großen Abzüge: 24 Stück, ca. 1 Meter mal 1,70 Meter. Die Bilder werden auf Hartschaum aufgezogen, mit einer Schutzschicht versehen, gegenkaschiert und mit einer dünnen Aluleiste als Umrandung versehen. Das kostet. Auch der sichere Transport der großen Bilder zum Ausstellungsort ist ein Kostenfaktor.

2. Von den Bildern werden auch vorab kleinere Abzüge und Postkarten erstellt, die während der Ausstellung verkauft werden. Ebenso werden einige Exemplare des Ausstellungskatalogs mit 24 Bildern und Kalender mit je 12 Motiven erstellt, in zwei verschiedenen Größen. Die Verkaufszahlen sind noch nicht einzuschätzen, die Vorkosten schon: etwa 600 Euro.

3. Für 5.000 Flyer und 250 Plakate, die vor allem in Mainz, Wiesbaden und Umgebung verteilt werden, habe ich Kosten von ca. 250 Euro ermittelt. Die Verteilung erfolgt in Eigenregie, kostet also nur Zeit.

4. Das Catering bei der Vernissage halte ich schlicht, es wird etwa 100 Euro kosten. Am Veranstaltungsort, dem Kunst- und Kulturverein „Pengland“ in Mainz, bezahlen Besucher ihre Getränke selbst gegen eine Spende, die der Besucher selbst festlegt.
Ein Teil des Projekts kostet so gut wie nichts.

Am 3. Oktober – Tag der Deutschen Einheit, also Feiertag – trage ich Wasser nach Mainz, und zahlreiche Freunde und andere Teilnehmer machen mit. Die Stadt Mainz, von den Römern als „Moguntia“ gegründet, hatte damals fast kein Trinkwasser. Die Römer bauten eine Wasserleitung von einem Hügel, den sie „ad fontem“, also „Bei den Quellen“ nannten. Dies ist heute der Stadtteil Mainz-Finthen. Die Leitung führte in das Legionslager in der Mainzer Oberstadt – ziemlich genau dorthin, wo die Ausstellung gezeigt wird. Wir tragen Wasser von den Quellen entlang der alten Wasserleitung nach Mainz und werden es bei der Vernissage trinken. Ohne das Wasser aus Finthen wäre die Stadt so wahrscheinlich nicht entstanden. Neben viel Spaß, etwas Bewegung und einer gelebten Geschichtsstunde ist so ein Event natürlich auch schamlose Werbung für die Ausstellung…

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehe nur ich, Clemens Molinari. Naja, nicht ganz: einige Freunde helfen mir bei all den vorbereitenden Arbeiten – freiwillig und ohne Bezahlung. Einige Leute glauben an mich.

Ich war früher Pressefotograf, arbeite heute in einer ganz anderen Branche, aber mittlerweile auch wieder als Fotograf und erstelle für meine Kunden vor allem Architekturaufnahmen. Meine wahre Liebe ist die Kunst der Fotografie abseits der Werbung. Ich verfolge mit dieser Ausstellung auch ganz egoistisch das Ziel der Eigenwerbung für meine Fotokunst.

Hier kann man mein Projekt unterstützen